Produktionen

Xavier Le Roy «Untitled (2014)» Berlin Premiere

 

24.8. 19.00, Studio 14, (ca./ app 60 min), 14 / 9 Euro, EN

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Der dreiteilige Abend nimmt einen fiktiven Gedächtnisverlust zum Anlass, um eine gemeinschaftliche Situation zwischen Publikum und Performer herzustellen — jenseits ihrer vorgegebenen Rollen im Theater. Das vermeintlich nicht fortschreitende Stück leuchtet all jene mentalen und theatralen Möglichkeiten in der Zuschauer*in aus, die auf der Bühne im Dunkeln (der Erinnerung) liegen. Mit „Untitled (2014)“ führt Le Roy seit Langem wieder in Berlin auf. Er referiert dabei auf seine eigene Werkgeschichte — „Untitled“ aus dem Jahr 2005 — und skizziert wie nebenbei die subjektive Mannigfaltigkeit neuerer Tanzgeschichte.

Konzept & Performance: Xavier Le Roy /  Technische Leitung: Bruno Moinard / Mannequins: Coco Petitpierre / Probenassistenz: Scarlet Yu / Organisation: Vincent Cavaroc, Fanny Herserant – Illusion & Macadam / Produktion: Le Kwatt. 

Koproduktion: Théâtre de la Cité Internationale – Paris, Festival d’Automne à Paris 2014, PACT Zollverein – Essen, Kaaitheater – Brussels, Festival Theaterformen Hannover.

Le Kwatt wird unterstützt von der Direction Régionale des Affaires Culturelles d’Ile-de-France.

Foto: Jamie North / Kaldor Public Art Projects

Diego Gil / Igor Dobričić / Oihana Altube & Paz Rojo / Pablo Fontdevila / Tian Rotteveel / Felix Marchand / Theresia Knevel «THE H ALF»

 

24.8. 20.00, 25.8. 20.00, 27.8. 18. .00, Studio 11, (45 – 60 min), 14 / 9 Euro

Tickets 24.08.

Tickets 25.08.

Tickets 27.08.

Mit „THE H ALF“ fordern zwei Choreograf*innen, ein Musiker und ein Lichtdesigner neue Formen der künstlerischen Interaktion heraus und spekulieren über alternative Modelle von Gemeinschaft. Dabei bedienen sie sich einer Strategie des Unvollkommenen, um sich von der gesellschaftlich bevorzugten Vorstellung des Individuums und der Gruppe als Einheit zu trennen. Eine radikale Differenzierung zwischen individuellen Wünschen und Fähigkeiten soll zukünftige Formen von Verbundenheit und Ausdruck entstehen lassen. Neubearbeitung der Produktion von 2010.

Choreografie/Dramaturgie: Diego Gil / Dramaturgie/Choreografie: Igor Dobricic / Performance/Choreografie: Oihana Altube and Paz Rojo / Performance/Licht/Choreografie: Pablo Fontdevila / Performance/Choreografie: Felix Marchand / Performance/Sound/Choreografie: Tian Rotteveel / Set/Kostüme/Designs: Theresia Knevel.

Unterstützt von: Hauptstadtkulturfonds, (Wiederaufnahmeförderung) und Stichiting Table Talk. In Kooperation mit: Tanzfabrik Berlin, fabrik Potsdam, Veem House for Performance Amsterdam und Concordia University Montreal.

Foto: Theresia Knevel

Sergiu Matis «Neverendings» Season 1&2

 

24.8. 20.30, 25.8. 19.30, Studio 12, (195 min), EN, 14 / 9 Euro

Tickets 24.8.

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100 Jahre Oktoberrevolution! In rasantem Tempo streift der episodenhaft choreografierte Jubiläumsfeier-Marathon im Reality-TV-Stil politische Ereignisse in Russland von 1917 bis heute. Mit Tanz, Gesang und chorischem Sprechen rücken die sechs Performer*innen kommunistischen Weltanschauungen glorifizierend bis ironisch zu Leibe. Welche gegenwärtigen Utopien wachsen auf den ideologischen Trümmern der Vergangenheit? Die Tanznacht Berlin zeigt beide Folgen der Performance erstmals in direkter Abfolge und in gekürzter Fassung.

Konzept, Choreografie: Sergiu Matis / Performance: Jule Flierl, Martin Hansen, Gyung Moo Kim, Orlando Rodriguez, Maria Walser, Diletta Sperman / Raum: Dan Lancea / Kostüm: Philip Ingman / Musik: N1L (Martins Rokis) / Lichtdesign: Sandra Blatterer/Fabian Bleisch / Dramaturgie: Mila Pavicevic / Produktionsleitung: David Eckelmann. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa.

Foto: Marc Schuhmann

 

Julia Rodríguez «Later» (AT) First Staging

 

24.8. 21.00, 25.8. 18.00, Studio 4, (40 min), EN, 9 / 6 Euro

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In „Later“ (Arbeitstitel) erforscht Julia Rodríguez den Moment kurz vor der Erkennung sprachlicher Zeichen und schaut über die Bedeutungsmöglichkeiten und -grenzen von Wörtern hinaus. Das Solo strukturiert die Ordnung von Wörtern in Zeit und Raum als seien diese Objekte und entwickelt eine Sprache, die Gedanken und Vorstellungen choreografiert — was bleibt, was verschwindet, was verblasst, was hinterlässt eine Spur? „Later“ erkennt und wird — jetzt oder später; bezeichnet und auch nicht; taucht auf, kippt und verschwindet; geschieht.

Konzept & Choreografie: Julia Rodríguez

Künstlerische Beratung & Mitarbeit: Siegmar Zacharias, Florian Feigl, Cecile Bally, Asaf Aharonson, Litó Walkey, Sonia Noya, Zeina Hanna.

Eine Produktion von Julia Rodríguez. Mit freundlicher Unterstützung der Einstiegsförderung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Aula Milchhof, Teatro Línea de Sombra.

Foto: Julia Rodríguez 

Dennis Deter «Blow Boys Blow»

 

24.8. 21.30, 25.8. 21.00, Studio 1, (150 min), EN, 14 / 9 Euro

Tickets 24.8.

Tickets 25.8.

Dennis Deter und seine sechsköpfige Crew erheben ihre Stimmen und Körper, um Kurs auf die historische Verbindung von Seemännern und Theaterwelt zu nehmen — in früheren Zeiten wurden Bühnentechniker aus den Reihen der Matrosen rekrutiert. Mit handfester Inbrunst laden sie das Publikum zum Singen, Tanzen und Trinken ein; schmettern Seemannslieder, hissen akrobatisch Körperpyramiden und löffeln buddelweise Rum aus Emailleschüsseln. Dabei entsteht eine Performance, die sich zwischen Tanzstück, Social Event und performativem Konzert bewegt.

Leitung/Performance: Dennis Deter / Performance: Jan Fedinger, Davis Freeman, Jassem Hindi, Taavet Jansen, Dietrich Oberländer, Jean-Baptiste Veyret Logerias / Dramaturgie: Carolin Hochleichter / Produktionsleitung: Eliza Posny, Ann-Kathrin Reimers.

„Blow Boys Blow“ ist eine Produktion von Dennis Deter in Koproduktion mit Tanzfabrik Berlin, Platform 0090 und artblau Tanzwerkstatt Braunschweig. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und des Landes Niedersachsen. Mit freundlicher Unterstützung von PACT Zollverein Essen und Kunstencentrum BUDA Kortrijk.

Foto: André Wunstorf

Sheena McGrandles «FIGURED» First Staging

 

24.8. 22.00, 25.8. 19.00, Studio 8, (35 min), 9 / 6 Euro

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Tickets 25.8.

Zwei Figuren unterbrechen ihre Bewegungen, in einem fort und entlang einer Wand — Schnitt, zurückgespult und wiederholt. Die minimalistische Kulisse dient zugleich als choreografische Entwurfsfläche für segmentierte Körperbilder. In beständiger Neuauflage werden durch bereits vollzogene Bewegungen multiple Narrative hervorgerufen und unlogische Relationen geschaffen. Beharrlich, bisweilen besessen klebt „FIGURED“ am Detail und will sein Augenmerk immer wieder erneut auf dieses (aus)richten. Der gebrochene Live-Sound aus Field-Recordings schafft einen akustischen Federkiel, der sich am Detail reibt, es dynamisiert und verstärkt.

Konzept: Sheena McGrandles / Performance: Sheena McGrandles & Annegret Schalke / Sound: Stellan Veloce / Licht: Annegret Schalke / Dramaturgie: Thomas Schaupp / Outside Eye: Zinzi Buchanan.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, HZT Berlin and Agora MOVE.

Foto:

Zoë Knights «The Parts of the Belly» (AT) First Staging

 

25.8. 18.00, 26.8. 19.00, Studio 6, (40-60 min), EN, 14 / 9 Euro

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Zoë Knights’ Interesse gilt dem abstrakten Potenzial von Emotionen. Aus einem einzelnen Gefühl komponiert sie Stimm- und Bewegungsmaterial und versucht so, den Stimmklang von seiner Klangquelle sowie die Kommunikationsebenen ‚Information’ und ‚Emotion’ zu trennen. Für „The Parts of the Belly“ (Arbeitstitel) dient eine Filmszene als Referenz. Das komponierte Übertragen einer Emotion in Tanz macht deren körperlichen, rhythmischen und viszeralen Aspekte erfahrbar. Statt einer Erzählung entfaltet sich so ein Resonanzkörper im Bühnenraum.

Konzept/Choreografie: Zoë Knights / Performance: Benjamin Pohlig, Sunniva Vikør Egenes, Zoë Knights, Don Mabley-Allen, Jule Flierl (ev.) / Sound: Boris Hauf / Licht: Florian Bach / Stimm-Coaching: Jule Flierl / Beratung Kostüme: Martin Sieweke / Beratung Set: Jonas Maria Droste / Produktion: Susanne Beyer.

Eine Produktion von Zoë Knights in Koproduktion mit der Tanznacht Berlin 2018. Unterstützt durch eine Residenz im Frankfurt LAB. Und mit freundlicher Unterstützung der Tanzfabrik Berlin and wiesen55 e.V. Besten Dank an Johanna Peine.

Foto: Florian David

«Deep Listening» Heike Albrecht im Gespräch mit Christina Ciupke, Brendan Dougherty, Boris Hauf, Jeremy Wade Gespräch

 

26.8. 16.00, Studio 12, (90 min), EN, Eintritt frei

Christina Ciupkes und Jeremy Wades künstlerische Praxen stehen für zwei Künstlergenerationen und ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen. Die Anfangsjahrzehnte der Tanzfabrik zeichneten sich durch kollektives Arbeiten aus. Die heutigen Künstler*innen setzen auf individuelles Tun und vernetzten sich interdisziplinär. Sowohl Ciupke als auch Wade geben der Musik in ihren Stücken einen eigenen Raum. Zusammen mit ihren Musiker-Kollegen Boris Hauf und Brendan Dougherty sowie der Kuratorin Heike Albrecht befragen sie die Bedingungen für ein tiefes, autonomes Zuhören: Wann und wie entsteht dieses? Und über welche Parameter sprechen wir heute in der Musik? Das Gespräch ist Teil der Gesprächsreihe NARRATIVE DES TANZES zu 40 Jahren Tanzfabrik.

Eine Kooperation von Tanzfabrik Berlin and Tanznacht Berlin.

Foto: Heike Albrecht

Angela Schubot & Martin Clausen «The Fire from within» Workshop-Performance

 

26.8. 16.00 + 20.00, Studio 8, (120 min), DE, 14 / 9 Euro

Tickets 16.00

Tickets 20.00

Für diese beschwörende Workshop-Performance überträgt Angela Schubot persönliche Körperrealitäten in gesprochene Sprache. Ihr Sprechen initiiert eine unmittelbare Körper-Wahrnehmung. Teils anatomisch konkret, teils fantastisch, aber nie didaktisch lässt Schubot das partizipierende Publikum so zwischen (individueller) Innen- und (gesellschaftlicher) Außenwelt reisen. „The Fire from within“ ist der zweite Teil der Trilogie „Körper ohne Macht“, in dem die Choreografin mit ihrem Mitstreiter Martin Clausen das „superkontrollierte Explosionsding“ Körper zu entgrenzen sucht.

Text, Performance: Angela Schubot / Künstlerische Mitarbeit: Martin Clausen  / Sound: Mattef Kuhlmey / Licht: Martin Beeretz / Presse & Produktion: björn & björn.

Die Trilogie Körper ohne Macht ist eine Produktion von Angela Schubot in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE, HAU Hebbel am Ufer, CDC Uzès Danse, Theater Freiburg, MDT Stockholm, Schwankhalle Bremen, ImPulsTanz Wien, Kulturkosmos Müritz e.V. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt von Tanzfabrik Berlin, ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz und Uferstudios.

Foto: BEN JAKON

Juli Reinartz «You said you´d give it to me – soon as you were free»

 

26.8. 18.00, 27.8. 17.30, Studio 4, (70 min), 14 / 9 Euro

Tickets 26.8.

Tickets 27.8.

In „You said you‘d give it to me – soon as you were free“ wird eine fiktive Kamera zum Instrument für die mikroskopische Untersuchung eines Körpers. Diese unsichtbare Kamera steht Modell für die Perspektive des Publikums. Sie verwandelt den Körper in flackernde Bilder und bewegende Pixel, macht ihn sichtbar als modifizierbares Material und begehrendes Subjekt. Im Spannungsverhältnis zwischen Materialität und Subjektivität entsteht eine cyborgfeministische Recherche, die den Technokörper auf das durchsucht, was bereits möglich geworden ist.

Choreografie und Performance: Juli Reinartz / Künstlerische Mitarbeit: Liz Rosenfeld / Dramaturgische Assistenz: Rose Beermann / Musik: viele / Licht: Josefin Hinders, Bjoern Kuajara

Mit freundlicher Unterstützung von Slingan, MDT Stockholm und Tanzfabrik Berlin sowie als Teil von [DNA] Departures and Arrivals, kofinanziert durch Creative Europe der Europäischen Kommission.

Die künstlerische Recherche wurde unterstützt durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin.

Foto: Liz Rosenfeld

Lina Gómez «Restraint»

 

26.8. 20.00, 27.8. 20.45, Studio 1, (25 min), 9 / 6 Euro

Tickets 26.8.

Tickets 27.8.

Mit „Restraint“ inszeniert Lina Gómez einen einzigen Zustand: die Tänzerin Julek Kreutzer ist außer sich. Angetrieben wird ihr fortwährender Energieausbruch durch den Schlagzeugrhythmus von Michelangelo Contini. Unter gleichbleibender tänzerischer und musikalischer Intensität entsteht so ein vibrierender Bühnenraum. Das minimale Setting ermöglicht die höchst mögliche Konzentration auf Gómez künstlerisches Anliegen: die Befreiung des Körpers aus seinen physischen Grenzen. 

Idee, Konzept, Choreografie: Lina Gómez / Tanz, Co-Choreografie: Julek Kreutzer / Live Musik & Künstlerische Mitarbeit: Michelangelo Contini / Lichtdesign: Bruno Pocheron / Kostüm: Sandra Ernst / Dramaturgische Begleitung: Thomas Schaupp.

Lina Gómez in Koproduktion mit ada Studio & Bühne für zeitgenossischen Tanz und Sophiensaele Berlin.

Foto: Gerhard Ludwig 

Antonia Baehr komponiert für Jonny Chang & Neo Hülker & Lucie Vítková «Röhrentier»

 

26.8. 21.00, 27.8. 20.00, Studio 5, (25 min), DE / EN,9 / 6 Euro

Tickets 26.8.

Tickets 27.8.

„Röhrentier“ ist die Verschränkung dreier Musiker*innen und ihrer Instrumente zu einer Komposition. Das vom physikalischen Prinzip der kommunizierenden Röhren inspirierte mehrstimmige Trio ist über Schläuche miteinander verbunden. Unsichtbare Klangwellen sind hier nicht nur akustisch erfahrbar, sondern werden dinghaft gemacht. Baehrs choreografische Komposition basiert auf einem Traum. Sie wurde im Rahmen von „Labor Sonor: Moving Music“ entwickelt, das Choreograf*innen einlud, für Composer*innen / Performer*innen zu komponieren. 

Komposition,Choreografie: Antonia Baehr / Violine: Johnny Chang / Stimme & Electronics: Neo Hülcker / Akkordeon: Lucie Vítková / Sound: Shades McKenna.

Produziert für LABOR SONOR: MOVING MUSIC transdisciplinary festival & symposium, 23 & 24 September 2016 / Ballhaus Ost Berlin

Zeichnung: Henry Wilde

«Songs for Love & Rage» A long concert for choreography and music and the spaces within / ein Projekt von Claire Vivianne Sobottke & Silke Bake Premiere

 

26.8. 18.00, Studio 14, (ca. 270 min), 14 / 9 Euro

Tickets

Betrachtet man Musik als ein Surrogat für Sprache, dann muss Singen eine Form des Sprechens sein. Es ist die Vielfalt der magischen Beziehungen zwischen Musik und Choreografie, Stimme und Körper, Sound und Tanz, mit denen sich „Songs for Love & Rage“ befasst. Rund 30 Berliner Künstler*innen kommen zusammen und verweben Tanz und Musik zu einer langen Konzertnacht. Jede*r von ihnen performt einen Song, einen Tanz oder eine kleine künstlerische Einheit, die sie/er dem Bedürfnis nach Veränderung in rauen Zeiten, der Bewältigung von unerledigten Angelegenheiten oder auch Gefühlen wie Wut, Empörung oder Liebe widmet. Manche von ihnen machen auch einfach nur Musik — um der Musik willen. So bieten die Künstler*innen dem Publikum Raum, um in einer temporären Gemeinschaft Zeit miteinander zu verbringen, zu weinen oder zu tanzen.

Mit Ariel Efraim Ashbel, Black Cracker, Brendan Dougherty, Jule Flierl,
Martin Hansen, Boris Hauf, Hermann Heisig, Jassem Hindi, Marc Lohr, Sergiu Matis, Lee Méir, Ania Nowak, Elpida Orfanidou, Thomas Proksch, Tian Rotteveel,
Tucké Royale, Stefan Rusconi, Ivo Serra, Mieko Suzuki, Karol Tyminski, Hans Unstern, Jeremy Wade, Litó Walkey, Frank Willens u.a.

Eine Produktion von Tanznacht Berlin 2018.

«Tomorrow´s Institutions» mit lokalen & internationalen Gästen / veranstaltet von Tanznacht Berlin & Tanz im August & Runder Tisch Tanz Impulse & Diskussion

 

26.8. 14.00 – 17.00, Studio 12, (ca. 180 min), EN, Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit Tanz im August und dem Runden Tisch Tanz lädt die Tanznacht Berlin zu einer Diskussion ein, die sich mit dem Thema ‚Institution‘ beschäftigt. Gäste aus dem In- und Ausland geben Einblicke in ihre Visionen einer idealen Institution. Nach Impulsvorträgen und damit korrespondierenden Kommentaren öffnet sich das Gespräch zum Publikum, um seine Anregungen, Erfahrungen und Perspektiven ins Spiel zu bringen.

 

«A Piece you Remember to Tell – A Piece you Tell to Remember» Ein History-Telling-Projekt von Peter Stamer & Silke Bake Premiere

 

27.8. 18.00 (Cast A) + 20.00 (Cast B), Studio 14, (jeweils 60 min), EN, 14 / 9 Euro

Tickets 18.00 (Cast A)

Tickets 20.00 (Cast B)

Drei Choreograf*innen erinnern sich jeweils an eine für sie wichtige zeitgenössische Tanzaufführung, die sie in den letzten 20 Jahren in Berlin gesehen haben. Mit geschlossenen Augen, sich entsprechend ihrer Erinnerung bewegend, erzählen sie diese Aufführung dem Publikum. In drei Folgerunden geben dann ausgewählte Zeug*innen das Gehörte und Gesehene unmittelbar wieder. So entsteht nach dem Stille-Post-Prinzip aus Erzählen, Zuhören, Wiedergeben und Nachmachen spielerisch ein neues Stück, von welchem anfänglich nicht die Rede war: weil es dieses so nie gegeben hat.

Mit Christina Ciupke, Shannon Cooney, Wanda Golonka,
 Raphael Hillebrand, Peter Pleyer, Irene Sieben, Sigal Zouk sowie Alice Chauchat, Zoe Goldstein, Renate Graziadei, Matteo Marziano Graziano, Hyoung-Min Kim, Lee Méir,
 Andreas Müller, Gisela Müller, Martin Nachbar, Anna Nowicka, Lulu Obermayer,
Ingo Reulecke, Julian Weber, Günther Wilhelm, Frank Willens, Laurie Young.

Foto: Eva Würdinger

«Remembering the Future – Die Tanzfabrik Berlin wird 40!» mit Special Guests Celebration & Book Launch

 

27.8. 19.00, Hof vor Studio 12, (60 min), DE/EN, Eintritt frei

40 Jahre geprägt von stetigem Wandel und gleichzeitig einem Ziel, das immer bestehen blieb: zeitgenössischen Tanz in Berlin zu fördern, weiterzuentwickeln und international zu vernetzen. „Remembering the Future“ ist eine Einladung, diese reiche Geschichte nicht nostalgisch zu betrachten, sondern sich mit ihr zu beschäftigen, um weiter alternative Zukünfte zu gestalten. Im Anschluss an die Diskursveranstaltung „Tomorrow’s Institution“, die Tanzfabrik-Produktion „THE H ALF“ (2010 / 2018) und das History-Telling-Projekt „A Piece you Remember to Tell – A Piece you Tell to Remember“ lädt die Tanzfabrik Berlin im Rahmen der Tanznacht Berlin dazu ein, ihren 40. Geburtstag zu feiern — mit einer Buchpräsentation zum Jubiläumsjahr, mit Special Guests, Geburtstagstorte, Sekt und Tanz. Eröffnet wird die Feier durch eine Begrüßungsrede der Schirmherrin Nele Hertling. It’s time to celebrate!