Cri du coeur
Fine Kwiatkowski & Willehad Grafenhorst
cri du coeur, Trailer, 20 Minuten - Endlosschleife


2003 begründeten Fine Kwiatkowski und Willehad Grafenhorst das intermediale Projekt cri du coeur. Die Zusammenarbeit begann 1986 mit einer DDR-Tour der Free-Noise-Rock Band KIXX (West) und der Gruppe FINE (Ost). Trotz der erfolgreichen Zusammenarbeit verloren sich Fine Kwiatkowski und Willehad Grafenhorst in den folgenden Jahren aus den Augen, zuerst aufgrund der Einschränkungen durch den eisernen Vorhang, später auch wegen differierender Orientierungen. Nach der Neu-Begegnung 2002 entstand die Idee, die in den vergangenen 16 Jahren gesammelten Erfahrungen, einerseits als international anerkannte Tänzerin und Choreografin, andererseits als Musiker im Bereich Jazz, Rock, Freie Zeitgenössische Musik aber auch als Computervisualist, in eine künstlerische Zusammenarbeit einfließen zu lassen.

cri du coeur: Trailer zu den Arbeiten

gezeichnet (2003), Stahlzeit (2004), scanned (2005), MONOLOGE - HÄUTUNGEN (2005), STRÖMUNGEN (2006)

gezeichnet verfolgt das Ziel, die Verbindung unterschiedlichster Kommunikationsformen aus verschiedenen Bereichen und Epochen herzustellen. Ein Schwerpunkt liegt in der Auseinandersetzung mit Schriftzeichen und Symbolen als Universalwissen, als Manifestation von Kultur. Stahlzeit ist eine Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Robert Schad. In scanned wird die Frage nach dem bewussten Umgang mit subtilen Überwachungs- und Kontrollmechanismen aufgeworfen. Fine Kwiatkowski tanzt in MONOLOGE-HÄUTUNGEN durch ein Zeitkontinuum von 16 Jahren Wandlungsprozess, stellt die Frage nach Verlust und Gewinn in einem jetzt vereinten Land. In dem von Willehad Grafenhorst kreierten, interaktiven Klang-, Licht- und Videoraum wird der Körper Erinnerungsträger, Projektionsfläche, Erzähler und Fragender.

In 2003 Fine Kwiatkowski and Willehad Grafenhorst founded the intermedial project cri du coeur. Their collaboration began in 1986 with a GDR-Tour of the Free-Noise-Rock Band KIXX (West) and the group FINE (East). In spite of their successful collaboration Fine Kwiatkowski and Willehad Grafenhorst lost sight of each other over the following years, first due to the restrictions of the Iron Curtain, later also because of diverging interests. After their re-encounter in 2002, they developed the idea of pooling their experiences from the past 16 years, as an internationally acclaimed dancer and choreographer on the one hand and as a jazz, rock, free rock, free contemporary musician, but also computer visualist on the other, into an artistic collaboration.

cri du coeur: trailer
gezeichnet (2003), Stahlzeit (2004), scanned (2005), MONOLOGE - HÄUTUNGEN (2005), STRÖMUNGEN (2006)

gezeichnet
attempts to connect various forms of communication from different fields and eras. Emphasis lies on the examination of characters and symbols as universal knowledge, as manifestations of culture. Stahlzeit is a collaboration with the visual artist Robert Schad. scanned questions the conscious handling of subtle surveillance and control mechanisms. In MONOLOGE-HÄUTUNGEN Fine Kwiatkowski dances through a temporal continuum of 16 years of transformation, examining loss and gain in a now unified country. In the sound, light and video space created by Willehad Grafenhorst, the body becomes a carrier of memory and projection, a storyteller and enquirer.


Foto: cri-du-coeur_gezeichnet.jpg: Jan Bauer, cri-du-coeur_portrait.jpg: Ralf Emmerich


>> www.fine-k.de
>> www.grafenhorst.info



nächster Beitrag / next >>



_top