Kompanie van Vark



_ Biographisches

1994 gründete Be van Vark die gleichnamige Kompanie (bis 1999 Be van Vark KollektivTanz). Mit der Kompanie entstanden seither die Trilogie "Orogon" und die Arbeiten "Homo Xerox" und "Rank Sapiens", sowie in Zusammenarbeit mit der Bildenden Künstlerin Heike Hamann die Produktion "Blickkontakt". Die Kompanie spielt in Berlin regelmässig in verschiedenen Theatern, u.a. Theater am Halleschen Ufer und Akademie der Künste. Gastspiele und Koproduktionen in Deutschland, England, Bulgarien und Russland.
_ Arbeitsansatz

Die Produktionen der Kompanie van Vark funktionieren oberflächlich als Animation. Die unmittelbare Resonanzebene schafft Raum für symbiotische, archaisch-rituelle Erlebnisse, die heftig und flüchtig zugleich sind. Zwischen voyeuristischer Vorführung und existentieller Berührung entsteht eine irritierende Spannung, die selbstreflexiv wirksam ist. Inhaltlich berührt die Arbeit Themen wie "Individualität und Kollektivität"; "Emotionalität und Rationalität", "Natürlichkeit und Künstlichkeit" sowie andere bipolare Spannungsfelder. Die Arbeitsweise besteht aus Sampling von Bewegungsvokabular verschiedener Tanztechniken und experimenteller Körper-Zeit-Raumforschungen, wodurch wir unser eigenes Bewegungsrepertoire erschaffen. Der High-energy-level der Aufführung wird kontrapunktiert durch Momente, deren Ergebnishorizont die absolute Steile ist. Der Fokus auf Präzision und Tempo entspricht aktuellen gesellschaftlichen Parametern von Zeitwahrnehmung und medialer Ereigniswahrnehmung. So sind die Stücke bei aller klassischer Strenge als Elemente von Pop und Clubkultur zu rezipieren.



_ Aktuelle Produktion

"Homo Xerox" und "Rank Sapiens" Beide Stücke erkunden die Berührungs- punkte von zeitgenössischem Tanz und Club Culture. Die TänzerInnen, gekleidet in durchsichtige, aufblasbare Kostüme, gebadet in Licht, werden unaufhörlich angetrieben von der eigens für diese Arbeit komponierten Drum 'n Bass Symphonie.
_ Künftige Produktionen

März 2001 "RunRedRun" im Theater am Halleschen Ufer

_ Repertoire

_ "CUCUMBER = cu(e) x cumber", Duett, 20 min., Minimum Bühne: 6 x 6 m, Uraufführung 2000, Choreographie und Tanz: Antje Rose und Be van Vark
_ "RANK SAPIENS", 7 Tänzer, 55 min., Minimum Bühne: 10 x 8 m
_ "HOMO XEROX", 4 Tänzer, 35 min., Minimum Bühne: 8 x 8 m
_ "ORGON III", 4 Tänzer, 30 min, Minimum Bühne: 6 x 6 m
_ "ORGON II", Duett, 20 min., Minimum Bühne: 6 x 6 m
Alle kürzeren Stücken sind variabel kombinierbar und können zu einem abendfüllenden Programm zusammen- gestellt werden.

_ Links

Theater am Halleschen Ufer