_ Arbeitsansatz
Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten wie Unmöglichkeiten von Bewegung
in Zeit und Raum steht für Ingo Reulecke im Mittelpunkt seines Interesses. Oft von Künstlern wie Frank Zappa, Robert Longo, Samuel Beckett oder von Studien u.a. von Villem Flusser, Paul Virillo ausgehend, entwickelt er eine an dem jeweiligen Thema orientierte Herangehensweise, Bewegungssprache und Ästhetik. Die Bewegungsfindung kommt meist aus dem alltäglichen Bereich und wird durch strukturierte Improvisationen in Bewegungssprache verwandelt. Dieser Forschungsprozess geschieht gemeinsam mit den Projektbeteiligten. Die Auseinandersetzung mit dem Werk Becketts wird fortgesetzt.
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_ Aktuelle Produktion
"Gesellschaft I" ist ein Solo in einer Videoinstallation. Es gibt keinen Tag, an dem wir nicht sitzen, stehen, liegen, gehen. Keine Verrichtung ist möglich, ohne sich in einer dieser Haltungen zu befinden oder durch sie hindurchzugehen. Der Umgang mit diesen Alltagsbewegungen ist ausgesprochen vordergründig in einigen Beckett-Texten, die Impulse für das Bewegungsskript gaben. "Unguliebegeble" ist eine choreographische Kollaboration von Ingo Reulecke und David Hurwith - untermalt von dem Live-Sound Phil Klines.
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_ Künftige Produktionen
2001: "DRONE", Gruppenstück, inspiriert vom Werk Becketts, in Kollaboration mit "Rechenzentrum", einem Team aus dem Videokünstler Lillevän und dem Tonkünstler Marc Weiser. Konzept ist die Interaktion von Musik, Tanz, Bild.
_ Repertoire
_ "Gesellschaft 1" (2000), Solo, 28 min, Minimum Bühne: 8 x 8 m
_ "MANNAHATTA 5" (1999) , 5 Tänzer, 65 min, Minimum Bühne: 10 x 10 m
_ "Bone" (1999), Duett mit Live-Musik, Minimum Bühne: 8 x 8 m
_ "Pierrot Lunaire" (1999), Solo zu "Pierrot Lunaire" von Schönberg für Sprechstimme und Kammermusikensemble, Minimum Bühne: 8 x 8 m
_ Links
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