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Helge Musial
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_ Biographisches
Helge Musial erhielt seine Ausbildung in Modernem Tanz, Contact Improvisation, klassischem Ballett und Choreographie in Berlin, Amsterdam, Riga und New York und absolvierte das Choreographiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch, Berlin. Von 1983-99 arbeitete er u.a. in der Tanzfabrik Berlin, wo er als Tänzer in vielen Produktionen mitwirkte und als Choreograph acht Stücke produzierte. 1994 choreographierte er "Sechs Tänze" für die Staatsoper Unter den Linden und 1996 "Kaltblut" für die schwedische Norrdans Compagnie. Seine Choreographien wurden auch auf internationalen Festivals präsentiert. Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter für tänzerische Techniken und Bewegungslehre für Schauspieler an der Hochschule der Künste Berlin.
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_ Arbeitsansatz
Helge Musial geht in den choreographischen Prozessen davon aus, dass jedes Individuum
mit seinem Körper, seiner Sinnlichkeit, seinem Geist für sich eine Ganzheit bildet, für die eine eigene Form, ein unverwechselbarer Ausdruck gefunden werden kann. Ihn interessiert weder die Gleichschaltung von Körpern noch
die Dekonstruktion des entindividualisierten Körpers, sondern das Herausarbeiten des spezifisch Persönlichen auf der Bühne. Er legt Wert darauf, dass das von ihm entwickelte Bewegungsmaterial von den Tänzern individuell interpretiert wird. Jedes Stück wird von einem anderen Grundgedanken geleitet: In "November" (1995) thematisierte er
die Auflösung von Zeit und Raum. In "Morphée" (1997) arbeitete er mit unterschiedlichen Zeitbegriffen durch
Beschleunigung von Bewegung. In "cuts+slices.bodykind" (1999), entstanden aus der Beobachtung des bewegten
Körpers im Moment des Kippens aus dem Gleichgewicht, rückt er den Körper an sich wieder in den Mittelpunkt der Betrachtung.
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_ Aktuelle Produktion
In "internalfriction" geht Helge Musial von fünf verschiedenen Tänzerpersönlichkeiten aus. Ihre persönlichen Aggregatzustände, ihre inneren Reibungen, ihre Besonderheiten verarbeitet er zu Bildern und Tänzen, immer unter der Fragestellung: "Was setzt uns in Bewegung?".
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_ Künftige Produktionen
(2001) "Le petit prince"- eine griechisch-
deutsche Koproduktion "Tänze aus einer anderen Welt"- ein Stück über die charakteristischen Farben der Heimatländer der Tänzer
_ Repertoire
_ "internalfriction" (2000), 5 Tänzer, 60 min., Minimum Bühne: 12 x 12 m
_ "cuts+slices.bodykind" (1999), 8 Tänzer, 55 min., Minimum Bühne: 12 x 12 m
_ "November" (1995), Solo, 25 min., Minimum Bühne: 12 x 12 m
_ Links
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