_ Arbeitsansatz
labor G. RAS arbeitet nicht nach einem im
voraus erdachten dramaturgischen Konzept. Die üblichen theatralen Arbeitsprozesse, das Nach-Stellen oder Nach-Leben einer thematisch-inhaltlichen Vorgabe wurde ersetzt. Anstelle des inhaltlichen Postulats, der Behauptung, tritt die Öffnung und der Prozess. Zentral ist
immer das Moment der Begegnung. Mit Vertretern aus anderen Bereichen der Kunst soll im Rahmen eines Laboratoriums nach neuen Experimentierfeldern im Tanz geforscht werden. Aus immer anderen Zusammensetzungen
soll Neues entstehen. Zwischen den verwendeten künstlerischen Bausteinen existiert keine Hierarchie mehr:
labor G. RAS strebt eine Gleichsetzung aller beteiligten Künste an. Ziel ist jeweils, die verschiedenen Materialien zu einem tragfähigen ästhetischen Gebilde zu vereinen, das sich durchaus Beurteilungsmassstäben zu stellen hat und sich nicht durch work-in-progress Ausflüchte entzieht.
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_ Aktuelle Produktion
"temporary stories" Anfang 1999 entschied sich labor G. RAS ein Projekt mit verschiedenen Vertretern derselben künstlerischen Wurzel zu initiieren: Zusammen mit Rebecca Hilton, Richard Siegal und David Hernandez wurde in getrennten Probenphasen jeweils ein kurzes Stück erarbeitet. Drei unterschiedliche Ansätze, Fragestellungen, Körper-Sprachen und Methodiken traten in Auseinandersetzung mit drei "gleichbleibenden" Körpern, die mit verschiedener Geschichte und Intelligenz darauf "antworteten". Diese drei Kurzchoreographien bilden nun die abendfüllende Produktion "temporary stories".
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_ Künftige Produktionen
"Virtual Windows" (Arbeitstitel) Winter 2001/Frühjahr 2002
_ Repertoire
_ "temporary stories" (2000), 3 Tänzer, 110 min.
_ "IDYLL" version 5 (1999), 3 Tänzer, 40 min.
_ "IDYLL" version 3 (1997), Duett, 25 min.
_ "IDYLL" version 1 (1996), Duett, 30 min.
_ Links
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